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FAIR FRIENDS mit Besucher- und Ausstellerrekord

Neues Konzept zieht vermehrt auch Fachbesucher an

Die ausgezeichnete Klasse 9F der Euregio-Gesamtschule in Rheine.

RCE-Auszeichnung für KITS.do und FAIR FRIENDS: Die Ausgezeichneten Dr. Ulrike Martin (Leiterin KITZ.do), und Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, sowie Peter Reichenbach, Vorsitzender des RCE-Ruhr (v.l.).

Blick in eine Messehalle.

Bei mehreren Tagungen und Diskussion stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt, hier unter anderem mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

An vielen Ständen gab es Austausch über Produkte und nachhaltige Konzepte.

Dem CSR-Thema war eine eigene Sonderfläche gewidmet.

An den Ständen fand reichlich Austausch über nachhaltige Konzepte und Geschäftsideen statt.

Eine der zahlreichen Forenveranstaltungen im Rahmen der Messe.

Talk & Tastings gab es bei der "Delinale" im Rahmen der FAIR FRIENDS 2016.

Nach insgesamt drei Messetagen ist die FAIR FRIENDS mit einer Steigerung der Besucherzahl zu Ende gegangen. Über 4.000 Besucher und Teilnehmer, und damit mehr als je zuvor, fanden vom 1. bis 3. September den Weg in die Messe Westfalenhallen Dortmund. Die FAIR FRIENDS 2016 folgte einem neuen, erweiterten Konzept und stellte mit rund 180 Ausstellern aus 15 Ländern auch unter diesem Gesichtspunkt einen neuen Rekord auf.

Mit ihren drei Themenwelten „Fairer Handel“, „Neue Lebensmodelle“ und „Gesellschaftliche Verantwortung“ zog die Messe Endverbraucher, aber auch sehr stark Fachbesucher an. Angesprochen waren zum Beispiel Fachleute aus dem Groß-, Fach- und Einzelhandel sowie aus der Gastronomie oder auch öffentliche Beschaffer und Einkäufer. Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, sagt: „Im Zuge der konzeptionellen Neuausrichtung konnte der Anteil an qualifizierten Fachbesuchern spürbar gesteigert werden. In allen Hallen sah man Fachleute im intensiven Dialog und Austausch.“ In der Tat besuchte laut dem Ergebnis einer Besucherbefragung fast die Hälfte der Besucher die Messe eher aus beruflichem oder geschäftlichem Interesse.

Das neue Konzept stößt auf große Zustimmung. 85 Prozent der Besucher halten die Zusammensetzung des Angebotes auf der FAIR FRIENDS 2016 für gut. Mehr als 95 Prozent haben sich auf der Messe wohlgefühlt.

Auch zwei Drittel der Aussteller halten die Konzeption der FAIR FRIENDS 2016 für richtig. Die Mehrheit beurteilt ihr geschäftliches Ergebnis auf der Messe als gut oder sehr gut. Die FAIR FRIENDS hat für sie nach eigenen Angaben große Bedeutung.


Breites Themenangebot
Insgesamt gab es auf der Messe über 65 Vorträge und Beiträge auf drei verschiedenen Bühnen. Hinzu kamen Podiumsdiskussionen und Workshops in den Hallen, zwei große Tagungen sowie sieben Ausstellungen. Erstmals auf der FAIR FRIENDS zu Gast war die „Delinale“, das „Food-Festival über den Wandel dessen, was wir trinken und essen“. Die „Delinale“ ist eine Mischung aus Vorträgen, Diskussion, Unterhaltung und Verkostung und regte die Besucher am Messe-Freitag besonders zum Nachdenken über nachhaltige Projekte, Ethik und guten Geschmack an. 

Im Rahmen der 3. Kommunalen Nachhaltigkeitstagung und einem Treffen der „Fairtrade Towns“ trafen sich außerdem Vertreter der nordrhein-westfälischen Kommunen zum intensiven fachlichen Austausch. Die FAIR FRIENDS war ein Forum für fachliche Impulse, Vernetzung und auch für inspirierende Auszeichnungen.

Das RCE-Ruhr beispielsweise verfolgt das Ziel, das Thema Information und Bildung für nachhaltige Entwicklung über ein Netzwerk der Metropole Ruhr in die Gesellschaft zu tragen (RCE = Regional Centre of Expertise on Education for Sustainable Development). Gleich zwei Dortmunder Akteure konnten sich über eine prominente Auszeichnung durch das RCE freuen. KITZ.do, das Schülerlabor in Dortmund, wurde für seine Förderung der außerschulischen, naturwissenschaftlichen Umweltbildung von Kindern und Eltern geehrt. Die FAIR FRIENDS hingegen wurde für ihr Messekonzept ausgezeichnet, das besonderes Augenmerk auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung legt. Ungewöhnlich hierbei: Als erste Messe weltweit wurde die FAIR FRIENDS als „Competence partner of RCE-Ruhr“ ausgezeichnet. Das RCE Ruhr ist als Kompetenzzentrum für Bildung zur nachhaltigen Entwicklung" von der United Nations University anerkannt und zertifiziert worden.
 
Die Klasse 9F der Euregio-Gesamtschule in Rheine wurde auf der FAIR FRIENDS als „Faire Schulklasse – Klasse des Fairen Handels" ausgezeichnet. Die gleichnamige Kampagne ist eine bundesweite Aktion der Fairtrade Initiative Saarbrücken. Insgesamt haben fast 50 Schulklassen die Messe besucht, um sich zu informieren und an Workshops teilzunehmen.

An prominenten Gästen mangelte es auf der FAIR FRIENDS 2016  ebenfalls nicht. Der Fußballer Neven Subotic stellte seine Stiftung vor, die Kindern in den ärmsten Regionen der Welt sicheren Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht. Schauspieler Moritz Zielke präsentierte eine der ältesten und gesündesten Wandfarben überhaupt: die Kaseinfarbe auf Quarkbasis. Und Ole Plogstedt, TV-Koch und Tour-Koch der Toten Hosen, steuerte ein Grußwort zur Eröffnung der „Delinale“ bei. 

Ausblick auf kommendes Jahr
2017 findet die FAIR FRIENDS vom 7. bis 9. September statt. Für kommendes Jahr ist bereits ein wichtiges Netzwerktreffen der internationalen Nachhaltigkeitsszene angekündigt: 2017 werden alle europäischen RCEs ihre regelmäßig stattfindende Konferenz im Rahmen der FAIR FRIENDS durchführen. Es gibt derzeit 39 RCEs in 20 europäischen Ländern.

Auch rund 85 Prozent der Aussteller wollen schon jetzt auf der nächsten FAIR FRIENDS 2017 wieder dabei sein. Unter den Besuchern können sich 93 Prozent den erneuten Messebesuch im kommenden Jahr wieder vorstellen.


FAIR FRIENDS 2016 –
Das sagten die Aussteller

Lisa Herrmann, Koordinatorin der bundesweiten Kampagne „Fairtrade Towns“:
„Die FAIR FRIENDS war ein schöner Ort für unsere Tagung. Man bekam auch Einblicke in das weitere Umfeld unseres Themas. Rund 100 Teilnehmer aus allen NRW-Fairtrade-Towns waren hier, unter anderem Nachhaltigkeitsbeauftragte und Einkäufer der Kommunen, aber auch Vertreter der Zivilgesellschaft.“

Achim Holtrup, stv. Leiter des Dienstleistungszentrums Wirtschaft der Stadt Dortmund:
„Wir sind erfreut, dass sich die FAIR FRIENDS für das Thema CSR geöffnet hat. Das CSR-Netzwerk der Stadt Dortmund möchte sich bekannt machen, wirbt um neue Mitglieder. Tatsächlich hatten wir neue Kontakte auf der Messe. Dortmund strebt an, ein CSR-Kompetenzzentrum in NRW zu werden.“

Tobias Lüke, CSR-Manager bei TEDi:
„Natürlich erwartet uns zunächst keiner auf einer Nachhaltigkeitsmesse. Aber es war sehr spannend hier. Es haben sich interessante Gespräche entwickelt. Wir haben viel darüber gelernt, was wir verbessern müssen, um die Zielgruppe dieser Messe zu erreichen. Image-Verbesserung ist dabei ein schöner Nebeneffekt. Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges Thema.“

Marie-Lucie Linde, Redaktion N-Kompass:
„Wir haben als Medienpartner das CSR-Fachprogramm mitgestaltet. So ein Messeformat gab es bisher im Ruhrgebiet nicht. Es waren bereits erste CSR-Berater und Unternehmensvertreter hier. Das ist auf jeden Fall ausbaubar. Das Thema hat viel Potenzial.“

Dirk Sander, Social Impact Lab Duisburg:
„Nach dem ImpactSummit im Juli war das hier die nächste große Plattform zum Thema Social Entrepreneurship in NRW, und dieser Ansatz sollte unbedingt weitergeführt werden. Für uns war es eine erfolgreiche Messe. Wir konnten große Aufmerksamkeit verzeichnen.“

Florian Eidner, einer der Gründer von binee:
„Wir waren erstmals auf der Messe, und es hat sich gelohnt. Ich hatte bis zu 150 Gespräche an einem Tag. Das Publikum ist hier im Ruhrgebiet sehr aufgeschlossen. Es gab auch viele qualitativ hochwertige Kontakte.“

Augustus Klufio, Business Development Manager bei Akoma, Aussteller der Sonderfläche „Global Sustainable Community“:
„Die Messe war für uns eine gute Marktforschung. Bisher sind wir in Großbritannien und in Ghana aktiv. Es gab hier erste Kontakte, um zukünftig auch in Deutschland zu verkaufen. Wir konnten ein besseres Verständnis für den deutschen Markt entwickeln und sind zufrieden.“

Michael Beckmann vom  Viva con Agua:
„Wir haben hier unseren Verein, aber auch unsere Produkte – Wasser und Toilettenpapier – vorgestellt und sind sehr zufrieden. An einem Messetag hatten wir gleich drei Kontakte zu potenziellen Partnern aus der Gastronomie. Auch der Chefeinkäufer einer Bäckereikette war hier. Unseren Stand haben wir mit Wasserverkäufen vollständig refinanziert.“

Jörg Weber, Prokurist bei areal water technologies:
„Im Hinblick auf Zukunftsthemen sind wir auf dieser Messe genau richtig. Wir hatten einige gute Kontakte zu Leuten, die sich wirklich für das Thema interessieren. Gut ist, dass hier auf der Messe Netzwerke ansprechbar sind und dass es auch internationale Kontakte gibt.“

Elisabeth Arnold, Referentin Marketing & Kommunikation bei der UDI Beratungsgesellschaft:
„Für mich und meine Kollegen war es die schönste Messe bisher. Wir hatten bei uns am Stand sehr gute, tiefgehende, qualitativ hervorragende und auch sehr interessante Gespräche.“

Iris Dimitrijević, Geschäftsführung FarmEins:
„Die Messe ist für uns noch besser gelaufen als erwartet. Viele Besucher mit und ohne Haustier waren sehr am Thema artgerechte und nachhaltige Tiernahrung interessiert. Insbesondere das Angebot an Accessoires und Zubehör, ausschließlich aus regionalen Manufakturen, hat großen Anklang gefunden. Es gab auch Gespräche mit Fachbesuchern. Wir hatten Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet von Rostock  bis München, sogar aus der Schweiz. Wir sind im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei, dann mit einem größeren Sortiment an Produkten für Katzenbesitzer."

Peter Reichenbach, Vorsitzender des RCE-Ruhr:
„Das neue Messekonzept hat auch neue Aussteller angezogen. Die UNESCO fordert beim Thema Nachhaltigkeit die aktive Vernetzung der Akteure. Genau das hat hier in unserer Halle funktioniert. Hier war immer was los – ein echter Marktplatz.“

Manfred Tari, Sprecher und Initiator der „Delinale“, des Festivals für Feinkost und Kochkunst:
„Der Ansatz der FAIR FRIENDS ist wunderbar. Das Thema ‚Fairness‘ braucht in Zeiten wie diesen Unterstützung und Beachtung. Insofern war die ‚Delinale 2016‘ mit dem Thema ‚Edition Sozialer Wandel‘ gut aufgehoben auf der Messe.“

 

Zusammenfassung: Die FAIR FRIENDS 2016 auf einen Blick:

Name:
FAIR FRIENDS – Messe für neue Lebensmodelle, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung

Datum:
1. bis 3. September 2016

Veranstalter:
Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH

Unterstützer:
Stadt Dortmund
DSW 21
Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.
RCE-Ruhr United Nations University
Globale Netzwerkinitiative „sevengardens“
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
CSR-Netzwerk Dortmund
Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland

Besucherzielgruppe:
Auf der FAIR FRIENDS sind alle willkommen, die sich für nachhaltiges Handeln interessieren und über Zukunftstrends in diesem Sektor informieren möchten. Ordern respektive einkaufen können hier Fachleute aus dem Groß-, Fach- und Einzelhandel, der Gastronomie ebenso wie öffentliche Beschaffer und Endverbraucher.

Belegte Hallen:
Westfalenhallen 2, 2N, 3A und 3B

Thematische Schwerpunkte:

Halle 2 und 2N
Themenwelt „Fairer Handel“: Faire Arbeitsbedingungen, fair und gerecht hergestellte und gehandelte Produkte
Halle 3B
Themenwelt „Neue Lebensmodelle“: Ideen, Projekte und Erzeugnisse aus Bereichen wie alternative Ernährungs- und Lebensformen, nachhaltige Designstrategien, Nahmobilität sowie Re- und Upcycling
Halle 3A
Themenwelt „Gesellschaftliche Verantwortung“: Themen und Herausforderungen im CSR-Umfeld mit Diskussionsmöglichkeiten, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen

Rahmenprogramm:
- Rund 65 Vorträge und Beiträge auf drei verschiedenen Bühnen. Hinzu kommen Podiumsdiskussionen und Workshops in den Hallen, zwei große Tagungen sowie sieben Ausstellungen mit attraktiven Fotos und - - Informationen
- Die Delinale
- ComedySPLASH

Sonderflächen:
- Gemeinschaftsfläche „Global Sustainable Community“ (GIZ)
- Social Entrepreneurs – Gemeinschaftsfläche für innovative Start-ups mit nachhaltigen Geschäftsideen (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen)
- CSR Best Practice – Unternehmen präsentieren ihre Nachhaltigkeitsprojekte

Aussteller:
180 aus 15 Ländern

Besucher:
Mehr als 4.000

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